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Kleine Geschichte des Zeller Schlosses

Schon auf der ältesten erhaltenen Ansicht von Zell ist links, außerhalb der eigentlichen Stadt, das kurfürstliche Schloß zu erkennen.
(Kupferstich von Georg Braun 1572)


Im Jahre 1144 kam das dem Pfalzgrafen bei Rhein unterstehende Gebiet um Zell zum Kurfürstentum Trier, Befestigungen und Burgen wurden errichtet. 1222 gab der Landesherr Theoderich von Wied dem Ort Zell das Recht, sich mit einer Mauer zu umgeben (Stadtrecht). 110 Jahre später unter Kurfürst Balduin, Graf von Luxemburg (Bruder Kaiser Heinrichs VII) entsteht vor dem Nordtor (Himmerodertor) ein burgartiges Eck- und Bollwerk.

1543 unter Kurfürst Joh. Von Hagen wird es umgebaut (jetzt Hotel). Und ein neuer Straßenflügel fertiggestellt. Es wird ein Sitz des Trierischen Amtmannes Vogt in Hamm, nachdem die Burg Arras zerstört war. Ein Kleeblattbogen-Fries aus rotem Sandstein schmückt den alten Bau rundherum samt seinen beiden wuchtigen Türmen. Blendbogen und Maßwerk wurden beim Umbau teilweise erneuert. Der neue Straßenbau wird auch von 2 Türmen flankiert.
Schloß Zell im 19. Jahrhundert
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